Von März bis Anfang Oktober finden im Wildgarten Kräuterführungen statt.
Wir führen ein in die kleine Kräuterkunde. Wo finde ich welche Kräuter, welche Verwechslungen sind möglich, was kann ich mit welchen Teilen der Pflanze machen, welche Vorzüge und Tugenden besitzen sie ....
Ein kleines Universum, zu dem wir gerne die Türe öffnen. Auch für Gruppen, Schülergruppen, Betriebsausflüge etc. geeignet.
23.9-25.9. 2014
Der Letzte Wildkräuterbund der Saison!
Nachtkerzensamen und-blüte, Flohknöterich + -samen, Schwarze Hirse, Brennesselsamen, Taubnessel, Schafgarbenblätter + - Blüte (rosa), Breit- und Spitzwegerich, Wiesenkerbel
Die Kräuter können kleingeschnitten beigemischt werden. Die Schwarze Hirse ist nur eine Kostprobe, die gemahlen Kuchen oder Brot beigemischt werden kann. Brennesselsamen siehe Rezepte!
Vielen Dank für das Interesse an den Wildkräutern. Es hat wieder viel Freude gemacht, auf die Suche zu gehen und immer wieder Neues zu entdecken. Wir freuen uns auf die nächste Saison!
16-20.9.2014
Nachtkerzenblüte, - wurzel,-samen, Flohnöterichblüten und -samen, Ind. Springkrautsamen, Brennesselsamen, Capuzinerkresse, Goldrute, Wilde Malve mit Früchten
Heute sind die Früchte das Thema.
Die Brennesselsamen werden mit Samenständen abgezupft und entweder durch reiben herausgelöst und roh gegessen, oder in trockener Pfanne geröstet, wobei sich die Samen aus den Samenständen lösen und leise geröstet werden. Dadurch erhalten sie ein kräftigeres, nussiges Aroma. Schmeckt sehr gut in Salat oder ins Müsli, als Beigabe zu Frischkäsezubereitung, etc.
Weniger aufwendig sind die Nachtkerzensamen, die aus ihren Kapseln herausgeschüttelt werden können - normalerweise. Die im heutigen Bund sind noch nicht komplett durchgereift, d.h. die Kapseln müssen noch geöffnet werden. Auch diese Samen können roh und geröstet wie die Brennesselsamen verwendet werden.
Vielleocht sind ja auch noch ein paar Springkrautsamen in den "hochexplosiven" Kapseln dieser invasiven Pflanze mit dem zarten Duft. Das rosa Springkraut verdrängt seit einiger Zeit viele einheimische Gewächse. Die Samen sind essbar und haben ein wunderbar nussiges Aroma und einen hohen Fettgehalt. Es liegt also nahe diese Samen in großen Mengen zu ernten - vielleicht verbreiten sich dann die Pflanzen weniger schnell!
Auch die Flohkrautsamen sind essbar, roh oder geröstet. Der ganze Blütenstand mit Samen kann über die Speise gekrümmelt werden, die Blüte als Dekoration und der Samen als Nährstoff.
Die unreifen Malvenfrüchte, von ihrer etwas rauhe Hülle befreit, schmecken vor allem in Essig und Knoblauch ein paar Stunden eingelegt.
Goldrutenblüten eignen sich für Kräuterteezubereitungen oder ebenso wie die Capuzinerkresse (die zwar nicht wild, aber diese Jahr so üppig und reichlich wächst) als essbare Deko.
10.9.2014
Nachtkerze mit Wurzel, Löwenzahn mit Wurzel, Flohknöterichblüten, Capuzinerkresse mit Blatt, Fenchelblüte, Wilde Malve, Vogelmiere, Wiesenschaumkraut, kleiner Sauerampfer
Die Nachtkerzenblätter mit den Blättern des Löwenzahn sehr fein schneiden, die Wurzeln waschen und beiseite legen. Vogelmiere und Wiesenschumkraut säubern und mit dem Sauerampfer und den geschnittenen Blättern gut waschen.
Eine Vinegrette herstellen. Die Wurzel der Nachtkerze eventuell abschrabben - wie Möhren - und fein gerieben in die Salatsauce geben - oder klein geschnitten mit Möhren schmoren.
Den Salat mit Blatt und Blüten der Capuzinerkresse und der Malve dekorieren.
Die runden, flachen, unreifen Malvenfrüchte können roh gegessen werden. Da sie die Form von kleinen Käseleibern haben, wurden diese auch Käsemalven oder Käspappeln genannt. Sie können auch in Essig/Wasser-gemisch eingelegt und wie Kapern gereicht werden.
Die gesäuberte Wurzel des Löwenzahns in 5mm Stüke schneiden und ca. 2 Tage trocknen, dann in einer Pfanne ohne Fett rösten und als Kaffeezusatz oder -ersatz verwenden : in der Kaffeemühle fein mahlen und mit Heißem Wasser überbrühen.
26.8.2014
europ. Portulak, Schafgarbe, Wiesenkerbel, Bärenklau, Taubenkropf, Meerrettich, Dost, Löwenzahn, Weiße Taubnessel, Geruchslose Kamille, Spitzwegerich, Goldrute
Der europ. Portlak mit seinen dickfleischigen Blättchen hat einen säuerlichen Geschmack. Er eignet sich als Salatbeigabe oder auch in Eierspeisen. Die filigranen Blätter der Schafgarbe können fein gehackt in Kräuterquark zusammen mit Wiesenkerbel und Bärenklaublättchen ihr feines Aroma entfalten. Löwenzahn ist ein guter Salat: fein geschnitten und etwa 10 Min. gewässert verliert er etwas seine Bitterstoffe. Anderseits sind dies gerade die wertvollen Bestandteile. Mit einer süßen Salatsauce angemacht, schmeckt er vorzüglich. Gemischt mit Taubenkropfblättchen und mit den Blüten der geruchslosen Kamille und der Goldrute ist er eine Delikatesse.
Die Meerrettichblätter können vielseitig Verwendung finden in Saucen, Eierspeisen, Bratlingen.
Der Dost sieht nicht nur aus wie Oreganum sondern ist sein wilder Verwandter und als Gewürz in Tomatensauce, auf Pizza und Kartoffelgratin zu empfehlen.
Die Goldrutenblüte kann auch als Tee ausgebrüht werden.
5.8.2014
europ. Portulak, Melde, Fetthenne, Rote Melde, Franzosenkraut, Nachtkerzenblüte, Wilde Möhre -Blüte,
Ehrenpreisblüte und Storchschnabel-Knospen + Früchte
Die Blüte der wilden Möhre hat eine tiefrote Blüte im Zentrum ihrer Dolde. Ihr mild-würziger Geschmack kommt im Ausbackteig
wunderbar zur Geltung. Ebenso können auch die Nachtkerzenblüten und die Früchte und Knospen des Storchschnabels verarbeitet werden. Dazu werden die einzelnen Blüten bzw Knospe und Früchte
vom Stiel gepflückt und durch den dünnen Pfannkuchenteig gezogen und in heißem Frittieröl ausgebacken
31.7.2014
Bärenklausamen, europ. Portulak, Melde, Moschus-Malve, Taubnessel, Fetthenne, Nachtkerzenknospen, Sauerklee, Großer Ehrenpreis, Kürbisblüte.
Die Kürbisblüte ist zwar nicht gerade wild, aber zum einen hat sie gerade Saison und zum anderen wollte ich allen den Genuß einer, mit einer Wildkräutermischung gefüllten Blüte gönnen: Ein paar Taubnesselstengel, Meldestengel und abgezupfte Blätter Sauerklee entweder roh oder gedünstet fein hacken und mit 3-4 zerkleinerten Samenkörnern der Bärenklaudolde und Frischkäse vermischen, mit Salz abschmecken und vorsichtig in die in die Blüte löffeln. Vor dem Servieren 1 Stunde kalt stellen.
Die rosa Blüten der Malve können kandiert werden(siehe Rezepte). Die runden noch unreifen Samen schmecken
kleingeschnitten oder als Ganzes in Salaten, Eierspeisen oder Bratlingen und Mischgemüse verarbeitet werden; z.B. Möhren mit Malvenfrüchtchen (an stelle von Erbsen).
Die kleinen fleischigen Blättchen des Portulak schmecken in Salat oder Eierspeisen. Sie sind eine kleine Besonderheit, da
die Pflanze nicht jedes Jahr wächst. In kühlen Jahren erscheint sie erst gar nicht, da sie eine Keimtemperatur von ca. 25°C benötigt.
Die Bärenklausamen laden zum experimentieren ein. Ihr zitronig-würziger Geschmack mit einer kleinen Kardamonnote ist sehr
nachhaltig, deshalb sollten die Samen sparsam verwendet werden. Getrocknet und gemahlen ist die Würze auch in Süßen Speisen und Backwaren angenehm und wird zum aromatisieren von Getränken
verwendet (im Winter z.B. für Glühwein)
30.7.2014
Bärenklaublüte und Samen, Schafgarbe, Sauerklee, Nachtkerzenknospen, Breitwegerich, Weidenröschen, Meerrettichblatt, Spießmelde, Dost (wildes Oreganum),
Flohknöterich, Taubnessel, Goldrute, wilde Minze
Die Samendolde des Bärenklau kann zum Trocknen aufgehängt werden. Doch auch jetzt schmecken die noch grünen Samen zitronig - würzig. In kleinen Mengen im
Mörser fein zerrieben eignen sie sich als Brotgewürz, für würzige Saucen und Dipps und vieles andere. Auch geröstet sind sie ein exotisches Gewürz.
Die Goldrute (kanadische)mit ihrer goldgelben Blüte ist eine sehr gute Beigabe zu Kräutertees. Oder als Speisedekoration.
Das feine filigrane Kraut der Schafgarbe ist eine gute Beigabe zu Kräuterfrischkäse, Dipps und Quarkzubereitungen.
Das Meerrettichblatt kann kurz blachiert, von dem Stengel getrennt und für Wasabi-röllchen benutzt werden.
Der Stengel gedünstet und durchpassiert und in eine weiße Sauce gemischt ergibt eine feine Meerrettichsauce. Oder in Frischkäse verarbeitet zu einer
Meerrettichcreme.
28.-29. 7.2014
Bärenklaublüte, Schafgarbe, Blauer Storchschnabel, Breitwegerich, Franzosenkraut, Rote Melde, Spießmelde,
Portulak (nur 28.7.), z.T. Wiesenkerbel, Dost (wildes Oreganum)
25.7.14
Bärenklaublüte, Schafgarbe, Blauer Storchschnabel, Breitwegerich, Franzosenkraut, Rote Melde,
Spießmelde,
Portulak, Wiesenkerbel, Dost (wildes Oreganum)
Nun ist der Bärenklau in Blüte. Die typische Geschmacksnote ist auch in dieser zu finden. die kleinen weißen Blütchen können über süße oder salzige Speisen gestreut werden. Die Schafgarbenblüte und ihre zarten, gefiederten Blättchen passen in kräftige Salate und Frischkäsezubereitung. Die blauen Storchschnabelblüten und Knospen dekorieren ebenfalls Obst- und Blattsalate. Früchte und Knospen können gedünstet und mit Essig abgelöscht wie Kapern verwendet werden.
Der Wegerichklassiker ist immer noch das Pesto, gemischt mit Melde oder Franzosenkraut werden seine Bitterstoffe etwas
gemildert.
Der Portulak ist etwas gewachsen und beginnt seine immer länger werdenden Arme auszubreiten. Die kleinen fleischigen Blättchen
schmecken in Salat. Wiesenkerbel und Dost können wie ihre kultivierten Verwandten verwendet werden.
24.7.14
Bärenklauknospen, großer Ehrenpreis, Giersch, Wiesenkerbel, Spitzwegerich, Sauerklee, Angelikaknospe
Meerrettich, Dost (wildes Oreganum)
Die dicke Angelikaknospe ist sehr aromatisch. Am Besten genießt man das Aroma in Mineralwasser, Wein oder als Dessertsoße: Dazu wird die Knospe in die
jeweilige Flüssigkeit für eine halbe Stunde eingelegt: Mineralwasser mit einem Schuß Zitronensaft; mit Honig oder Zucker verrührter Weißwein erhitzt über die Knospe gegossen, 15 - 30 Min. ziehen
lassen und dann zu einer Weinschaumsoße weiterverarbeiten; die Knospe in Weißwein legen und 30 Min. ziehen lassen, gut gekühlt servieren.
23.7.2014
Bärenklauknospen mit Stiel, Ehrenpreis, Giersch, Sauerklee, diverse Melde, großes Weidenröschen
(Blüte),Flohknöterich, Rotklee, Angelikaknospe
Die Bärenklauknospen mit Stiel und zartem Blatt, gedünstet mit einer Kräutersauce aus Giersch, Sauerklee,Joghurt, Knoblauch,
Salz + Pfeffer, bestreut mit Weidenröschenblüten und Gemüsefrikadellen mit Melde, Rotklee und Flohknöterich feingehackt vermengt mit Haferflocken, Ei und Zwiebel und dazu eine große
Schüssel Salat mit einer Ehrenpreisdressing?
21. + 22.7.2014
Bärenklauknospe, kleines und großes Weidenröschen, Giersch, Wiesenkerbel, diverse Melde, Ehrenpreis
Der Bärenklau geht nun in Blüte. Reichlich - endlich - denn diese Delikatesse sollte man sich nicht entgehen lassen. Gebraten in Öl mit Knoblauch und mit
Wiesenkerbel und Giersch, fein gehackt bestreut.
Giersch ist jetzt, ebenso wie der Wiesenkerbel nur auf gemähten Stücken zu finden. Aber lange nicht mehr so zart wie im Frühling. Klein gehackt eignen sich
beide jedoch als sehr gut Würzmittel. Ebenso wie der Ehrenpreis, dessen bitterer Geschmack in Salatsaucen mit etwas Süße ausgeglichen sehr angenehm wird.
14. + 15.7. 2014
Franzosenkraut, Weidenasterblüte, geruchlose Kamille, Hirtentäschelsamen, Melde, europäischer Portulak, Nachtkerzenknospen, Gänsedistel, Ehrenpreis,
Fetthenne, Johanniskraut
Fetthenne, die gro0en fleischigen Blätter, wie im Rezept als Spießchen (s.u.) und in Quark-joghurt
feingeschnitten wie Zaziki zubereiten.
Auch sehr gut als Salatzutat.
Der europäische Portulak ist das kleine Stielchen mit den fleischigen rötlich-grünen Blättchen. Er ist eine
alte Gemüse- und Heilpflanze und braucht sehr hohe Keimtemperaturen (mind. 25°C). Was ihn in manchen Jahren als Samen inder Erde schlafen läßt. Dieses Jahr schein gut für ihn zu sein. Als erste
Kostprobe die noch winzigen Mengen. Am Besten roh im Salat.
Die Nachtkerzenknospen schmecken sehr gut in heißem Öl frittiert. Es ist ein kleines Wunder, wenn sie im
heißen Fett sich öffnen und erblühen. Mit Curry, Cayenne und Salz gewürzt als Vorspeise oder über ein Reisgericht gestreut.
Gänsedistel schmeckt am Besten als Salat. Franzosenkraut und Melde als Gemüse gedünstet.
Johanniskrautblüten können als dekorative Beigabe zu Salaten oder reisgerichten verwendet werden. Auch können die Blüten
abgezupft in einem Schraubverschlusßglas mit Olivenöl bedeckt und verschlossen in die Sonne gestellt werden. Nach 6 Wochen wird das rotliche Öl abgegossen und bei Verbrennungen und Sonnenbrand
angewandt.
10.7.2014
Bärenklauknospen,Sauerampfer, Franzosenkraut, Weidenröschen mit Blüte, Kamille, Fetthenne, Wildes Oreganum, Wilder Meerrettich.
Das Weidenröschen ist heute in mehren Arten vertreten: das Schmalblättrige mit seiner großen rosaroten
Blüte, das kleine Weidenröschen, mit eher winzigen rosa Blüten und das Wollige Weidenröschen. Alle sind genießbar. Doie Blätter eignen sich gekocht für Risotto (z.B. mit Hirse oder Quinoa)
abgeschmeckt mit Zitronensaft. Die etwas schleimige Konsistenz der Blätter ist ein gutes Bindemittel, weshalb sie auch in Gerichten verwendung finden könnten, die ein Bindemittel benötigen. Ihr
etwas säuerlich-bitterer Geschmack
passt gut in Kräuterhackmischungen für Bratlinge.
Die Fetthenne als Beigabe zu Gurkensalat, fein geschnitten und wer die mittlerweile etwas fester Blatthaut
nicht mag, kann sie leicht abziehen. Mit Oliven, würzigem Käse und Melonen z.b. können leckere Spießchen als Vorspeise angerichtet werden.
Das Franzosenkraut - oder Knopfkraut (mit kleinen Blüten mit 4-5 Zungenblüten am Köpfchen) ist in
Südamerika ein beliebtes Gemüse. das ganze Kraut - solange die Stiele nicht holzig sind - kann gedünstet wie Spinat verwendet werden, als Füllung für Lasagne, Canelloni, Maultaschen oder als
einfaches Rahmgemüse.
Das lange Meerrettichblatt kann , von der dicken Blattrippe getrennt, fein geschnitten Salaten beigemischt
werden. die Blattrippe, solange sie zart ist, kann wie die Wurzel verwendet werden, ihre milde Schärfe erinnert nur an die Schärfe der Wurzel. Dazu wird sie event. geschält (Fasern abgezogen) und
in kleinen Stücken roh oder gedünstet der Rahmsoße beigefügt.
Die Kamilleblüten (Geruchlose) können ebenso wie die Blüten des wilden
Oreganums Salaten beigegeben werden. Ihr Geschmack erinnert nur leicht an die echte Kamille und ist daher auch nicht so dominant.
9,7,2014
Vogelmiere, Melde, Franzosenkraut, Großes und Kleines Weidenröschen mit Blüte, Spitzwegerich, Bärenklauknospe , Blüte von Rainkohl und Radieschen
Durch die Regenfälle der letzte Tage hat sich die Natur von der Trockenheit erholt. Es ist unglaublich, wie es überall wieder sprießt und grünt. Überall kommen frische Triebe und frische Blätter und Blüten entfalten sich an den schon dürr geglaubten Pflanzen, neue Pflanzen treiben wo noch Platz ist. So gibt es jetzt wieder z.B. kräftige, saftige Vogelmiere, Melde, und Franzosenkraut.
Die Weidenröschenknospen und Blüten können roh oder gekocht als Gemüse oder essbare Deko verwendet werden, ebenso wie die
gelben Blüten und Knospen des Rainkohls. Die Knospen schmecken gut in Salatsauce, am besten, wenn sie wenigstens 1/2 Stunde in der Salatsauce mariniert wurden.
Melde und Franzosenkraut können mit Stiel verwendet werden, solange der Stiel unverholzt ist.
7.+8.7.2014
Große Klette, Bärenklauknospe, Angelika, Weidenröschen (Entschuldigung, habe ich auf dem Etikett vergessen!) Vogelmiere, Ehrenpreis, Melde
1.-3. 7.2014
Große Klette, Goldrute, Habichtskraut, Bärenklaublatt- und Knospe, Angelika, Lungenkraut(nur 1.+2.7.), Ziestblüte, Breitwegerich, Rotklee, Wilde
Möhre
Die große Klette ist eine hervorragende Wildgemüsepflanze. Gegessen werden die Stiele, die wie Rhabarber geschält werden und dann roh oder gedünstet gegessen
werden. Ihr Geschmack ähnelt der Artischoke.
Ebenso die Goldrutenspitzen. Bei beiden sind die Blätter sehr bitter, aber die Stiele sind schmackhafte Gemüse, solange sie zart sind. das Blatt der Angelika
ist sehr würzig-bitter, und hat sich als angenehmes Gewürz in süßem Möhrensalat erwiesen. Oder , wie unten beschrieben, als Süßigkeit.
Das gefleckte Blatt des Lungenkrauts kann wie Beinwell zubereitet werden, es stammt auch aus der selben Familie. Gedünstet in Pfannkuchen oder in einem
Ausbackteig frittiert schmeckt es sehr gut.
der Rotklee hat nach dem letzten Regen neue Triebe bekommen und ist schön zart und als Salat- oder Gemüsebeigabe zu
verwenden.
die wilde Möhre erkennt man an ihrem beharten Stiel, dem zarten Blattwerk und dem unverkennbaren Möhrengeruch. Fein geschnitten
passt sie roh in Salat oder gedünstet in eine Gemüsepfanne.
30.6.2014
Taubnessel, Melde, Bärenklaublatt- und knospe, Hirtentäschel, Gänsedisteln, Sauerklee, Weidenröschen, Franzosenkraut
Die herzförmigen Samen des Hirtentäschels sind als Würzbeigabe in Salaten und als Dekoration zu verwenden. Die Blätter der
Grundrosette, etwas pelzig, können fein geschnitten in Kräutermischungen, Salate und Gemüsebratlingen verwendet werden.
Der Bärenklau geht nun in Blüte. Die Knospen sind noch klein aber mit seinem unverwechselbarem Aroma roh oder
gedünstet eine Delikatesse. Das Franzosenkraut mit den winzigen kleinen Blütenknöpfchen wird in Latein-
und Mittelamerika als Gemüsepflanze angebaut und wie Spinat zubereitet.
26.6.2014
Nachtkerzenblüte, Storchenschnabelblüten - knospen, Taubenkropfblüten, Rote Melde, Melde, Bärenklau, Hirtentäschelblatt , -blüten und Samen, Gänse- und
Gänsekratzdistel, Zitterlinse, Flohknöterich, Vogelmiere, Ackerhellerkraut
Kleine rosa Blüten und die typischen Samenstände des Storchenschnabels, die ihm den Namen gaben lassen diese feine Pflanze
leicht identifizierbar werden. Die weißen Blüten des Taubenkropfs und seine jungen Blätter kann man in Salat geben, ebenso wie die Hirtentäschelb lätter, die in einer Rosette zusammenhängen, die
herzförmigen Samen ergeben ein etwas schärfliches Gewürz. Für weitere Informationen: siehe 25.6.
25.6.2014
Nachtkerzenblüte, Radieschenblüten, Rote Melde, Kamille, Vogelmiere, Ackerhellerkraut, Flohknöterich, Gänse- und Gänsekratzdistel,
Zitterlinse
Die Kräutersuche gleicht einer Jagd: Zwar kenne ich die Habitate der Pflanzen, weiß, wo sie stehen, aber sie sind nicht immer
in gleicher Form anzutreffen. Je nach Witterung - und dieses Jahr ist es besonders trocken - wachsen sie üppiger oder gehen schneller in die Reproduktion, d.h. bilden Blüten und werden
holzig. Der tägliche Streifzug durch das Gelände führt mich von einer Sammelstelle zur nächsten, oftmals sind die Stellen, wo ich gestern erntete, am nächsten Tag schon so verändert, daß
ich die Kräuter stehen lasse. An anderen Orten entdecke ich Pflanzen, die gestern noch zu zart und klein waren, um sie überhaupt wahrzunehmen, heute aber die richtige Größe haben. Es bleibt eine
spannende Suche, täglich , immer auf´s Neue.
Die Gänsedistel, die vielerorts in Blüte gegangen ist, habe ich an einer
anderen Stelle wieder zart und klein wiedergefunden, ebenso das Ackerhellerkraut. Die Zitterlinse, die Wicke mit den winzigen Erbsenschoten mit zwei winzigen Erbschen, ist so unscheinbar, daß sie oft wie ein Schleier über anderen Pflanzen
liegt, ohne wahrgenommen zu werden. Sie sollte über Nacht in Wasser gelegt und am nächsten Tag zubereitet werden. Dazu erntet man die Winzigen Schoten und die zarten Enden mit Blüten und jungen
Samen und blanchiert sie 1-2 Minuten. Das Kochwasser abgießen und das Gemüse mit anderen vermischen oder mit einer Zwiebel dünsten und mit Salz +Pfeffer
abschmecken.
Die Kamille hat noch nicht so einen ausgeprägten Geschmack, daher kann sie noch gut in Salaten oder Kräuterbutter verwendet
werden ohne dominant zu sein. Die zarten Blätter fein gehackt schmecken sehr gut als Gewürz in Reisgerichten und die Knospen und Blüten können zum Einlegen von Sauergemüsen verwendet
werden.
Die Rote Melde ist nur ein Farbtupfer im Salat. Noch ist ihr Vorkommen zu
begrenzt.
Die Nachtkerzenblüte (die große gelbe ) enthält am Ende ihres langen Stiels, einen Tropfen Nektar, ein honigsüßer Tropfen, den sich große Nachtfalter gütlich tuen. Sie hat einen sehr milden Geschmack, eignet sich zum Füllen mit Kräuterkäsezubereitung oder als essbare Dekoration für süße und salzige Speisen.
Die Radieschenblüte(rosa und weiß) ist mit Stiel und allem essbar. Ihre milde Schärfe schmeckt sogar Kindern.
Der Flohknötterich, mit seiner aus rosa und weißen Kügelchen zusammengesetzten kolbenförmigen Blüte ist eine gute Salatbeigabe.
Die feingeschnittenen zarten Pflanzenteile als auch die Blüte mit ihren schwarzen, ahrten Samenkörnern.
24.6.2014
Nachtkerzenblüte, Radieschenblüte, Wiesenflockenblume, Bärenklau, Sauerklee, Melde, Beifuß, Weidenröschen, Breitwegerich,
Ackerhellerkraut
Die Nachtkerzenblüte (die große gelbe ) enthält am Ende ihres langen Stiels, einen Tropfen Nektar, ein honigsüßer Tropfen, den sich große Nachtfalter gütlich tuen. Sie hat einen sehr milden Geschmack, eignet sich zum Füllen mit Kräuterkäsezubereitung oder als essbare Dekoration für süße und salzige Speisen.
Die Radieschenblüte(rosa und weiß) ist mit Stiel und allem essbar. Ihre milde
Schärfe schmeckt sogar Kindern. Die Wiesenflockenblume, violett, gibt Salaten und Süßspeisen einen farblichen
Akzent.
Beifuß (blaugrünes, tief gefurchte
handförmige Blätter) ist ein kräftiges Gewürz, das traditionel für fette Speisen eingesetzt wird. Er kann aber auch in kleinen Mengen Smoothies, Kräuterhackmischungen, Bratlingen etc. zugefügt
werden. Sauerklee
ist eine angenehme Zutat in Salaten, Kräuterbutter und sogar Fruchtsalaten. Das Ackerhellerkraut wächst immer wieder als "Ackerunkraut" auf bearbeiteten Flächen. Sein rauchig, scharfes Aroma eignet sich besonders für pikante Speisen.
Dieses geht aber größtenteils beim Erhitzen verloren, sollte daher nur roh verwendet werden. Alle Kräuter eignen sich für
Salatmischungen, Kräutermischungen und Smoothies, bei letzteren sollten aber nur wenige (1-3) Kräuter beigefügt werden, um die geschmacklichen Eigenarten voll zur Entwicklung zu
bringen.
21.6.2014
Hirtentäschelblüte, Zitterlinse, Wiesenflockenblume, Giersch, Gänsedistel, Sauerklee, Angelikablatt und -stiel, Bärenklaustiel, vielstängeliges
Schaumkraut.
Informationen siehe 19.-20.2014
19.-20.6.2014
Wilder Majoran, Trippmadam, Weidenastenrblüte, Hirtentäschelblüte, ZItterlinse (Wicke),
Wiesenflockenblume, Vielstängeliges Schaumkraut, Vogelmiere, Angelikablatt und -stiel, Bärenklaublatt und -stiel, Sauerklee, Taubnessel
Das feine Kraut mit den zarten Blättchen und Blüten der Zitterlinse kann
nur in geringen Mengen roh gegessen werden. Es sollte über Nacht in Wasser gelegt,das Wasser abgegossen und die Pflanzenteile dann gegart werden. Das zarte Gemüse kann dann vielseitig verwendet
werden. Es hat einen bohnenartigen Geschmack.
Angelika ist das große hellgrüne, glatte Blatt, das aus mehreren Teilblättern
zusammengesetzt ist. Sein süßer Duft widerspricht dem ansonsten bitteren Geschmack. Der glatte Stiel wird entfädelt (wie Rhabarber) und in kleinen Stücken in einer Zuckerlösung (1:1 Zucker -
Wasser) gekocht und als Süßigkeit gereicht. Als Süße Beigabe zu Obstsalaten vorstellbar. Das Blatt kann sehr fein geschnitten in kleinen Mengen Salaten, insbesondere Möhrensalat, beigefügt
werden. Angelikawurz ist ein Hauptbestandteil von Kräuterlikören, Magenbitterlikören und eine altbekannte Heilpflanze.
Bärenklau ist das andere große Blatt, aber haarig und sein Stiel ist schon
eher borstig. Entfädelt und in einer Öl-Honigmischung geschmort, entwickelt er sein feines Aroma. Das Blatt kann fein geschnitten, roh oder gekocht/geberaten, genossen
werden.
Das Schaumkraut, erkennt man an der Blattrosette mit den Würzelchen. Das ganze
Kraut kann gut gewaschen von Wurzel bis Blüte roh gegessen werden. Es hat einen starken Kresse Geschmack.
Wer kennt nicht den Sauerklee? Das hellgrüne Kleeblatt mit den hübschen gelben
Blüten kann in Salate oder Suppen gestreut werden. Sauerklee enthält, wie Spinat, Mangold, Rhabarber, Oxalsäure. größere Mengen über einen längeren Zeitraum - mehrere Monate - genossen,
können zur Schädigung der Nieren führen.
Die rosa Radieschenblüte sieht hübsch aus, ist nicht gerade wild, aber sehr
lecker und kann mit Stiel und Blättchen gegessen werden.
18.6.2014
Wilder Majoran, Kresse - pardon! Vielstengeliges Schaumkraut, Taubnessel,
Gänsedistel, Rote Melde, Flohknöterich, Weidenröschen, Vogelmiere, Symphytum, Spitzwegerich, Giersch, Franzosenkraut, Nachtkerze, Wiesenflockenblume, Rotklee
Der Wilde Majoran ähnelt seinen kultivierten Verwandten. sein Blatt ist etwas
rundlicher und sein Duft hat etwas herb minziges. Als Gewürz kann er genauso wie Oreganum verwendet werden. Das Vielstängelige Schaumkraut
hat einen starken Kressegeschmack. Es ist ein großer Vitaminlieferant und kann mit "Stumpf+Stiel" gegessen werden, solange die Stiele nicht zu faserig sind. Aber auch die gesäuberten Würzelchen
können in den Salat, Kräuterquark oder Gewürzmischungen.
Symphytum in kleinen Mengen genossen ist kein Problem. Wer es nicht essen
möchte sortiert die haarigen, rauhen Blätter aus.
Die Nachtkerzenblätter können fein geschnitten in Salat oder als Gemüse
gekocht werden. Ihr milder Geschmack macht sie gut kombinierbar mit anderen Kräutern, wie Taubnessel und Spitzwegerich.
17.6.2014
Vielstängeliges Schaumkraut, Sauerklee, Gänsedistel, Weidenröschen, Flohknöterich, Engelwurz,
Vogelmiere, Giersch, Franzosenkraut, Wiesenflockenblume, Trippmadam, Rote Melde
Es ist nur ein Blatt Engelwurz in dem Strauß. Sein Duft ist sehr angenehm süßlich würzig, der Geschmack recht bitter. In
Frankreich bereitet man noch heute einen Likör aus den Blättern, d.h. er wird mit Zucker und hochprozentigem Klarem Schnaps aufgesetzt. Das Blättchen, fein geschnitten passt gut zu Möhrensalat
oder sogar in Obstsalate. Die Stengel können geschält, kleingeschnitten und in Zuckerlösung gekocht als Süßigkeit genascht werden. Das heutige Blättchen ist aber nur zum Kosten und für eine
solche Verarbeitung zu klein.
13.6.2014
Vogelmiere, Flohknöterich, Franzosenkraut, Kohlgänsedistel, Melde, Nachtkerzenblüte, Weiden-Asternblüte, Ringelblumenblüte.
Die rötlich -weißen Blütenkolben des Flohknöterichs sind eine interessante Deko, die darin enthaltenen Samenkörnchen haben schon unsere Steinzeitvorfahren
gerne gegessen: sie sind eine gute Eiweißquelle.
Die winzigen Blütchen des Franzosenkrauts können ebenfalls schmücken, das ganze Kraut ist ein beliebtes Gemüse in weiten Teilen Südamerikas. Zusammen mit der
Melde und der Vogelmiere ergibt es ein wohlschmeckendes Gemüse, das vielseitig verwendet werden kann. Auch als Salat mit der Gänsedistel. Die Nachtkerzenblüten können frittiert werden: ein toller
Anblick, wenn sie, ins heiße Fett geworfen, anfangen aufzublühen. Mit Curry - oder nur Salz und Pfeffer gewürzt eine Delikatesse.
Die weißen Asternblüten sind ebenso wie die Ringelblume über Salat oder Süßspeisen gestreut oder in Fruchtbowlen,
Obstsalaten schöne Farbtupfer.
12.6.2014
Wiesenflockenblume, Ringelblume, Ziestblüte, Trippmadamblüte, Nachtkerzenknospen, Rundblättriger Storchschnabelknospen, Vogelmiere, Großer Ehrenpreis, Kohldistel, Hirtentäschel, Rotklee, Ackerhellerkraut, Melde
Nachtkerzenknospen (die großen länglichen Knospen) sind eine Delikatesse. (siehe Rezepte) Die Knospen und Blüten des Rundblättrigen Storchschnabels (die fein weich behaarten Zweiglein mit vielen Knospen) werden roh oder kurz überbrüht in Salat gestreut. Die
herzförmigen Samen des Hirtentäschels ebenfalls. Der große Ehrenpreis (viele,sehr gleichmäßige
längliche Blätter an einem Stiel ohne Verzweigung, regelmäßig geadert) ist wie sein persischer Verwandter ein herbes Gewürz. Kohldistel, Rotklee und Melde können zusammen wie Spinat gedünstet und
dann vielfach verwendet werden (Pfannkuchen, Bratlinge, Lasagne...)
11.6.2014
Wiesenpippau, Kohldistel, Melde, Ackerhellerkraut, kleiner Sauerampfer
Dieses Jahr ist alles vollkommen anders als letztes Jahr. Waren im letzten Jahr Giersch, Sauerampfer, Wiesenkerbel und
Bärenklau etc. reichlich vorhanden, sind sie dieses Jahr durch die Trockenheit und Hitze früh gereift und schon sehr früh in Blüte gegangen.
Die "Gartenbeikräuter" wie Melde und Ackerhellerkraut erneuern sich durch die Beetarbeiten immer wieder. Daher bestehen die
Kräuterbündchen auch fast nur aus diesen Kräutern.
Die heutige Mischung ist eine Salatmischung oder teils Spinat, teils Salat. Kohldistel und Melde eignen sich als Spinat
oder Füllung für Lasagne und Pfannkuchen, pur oder gemischt mit anderem Gemüse, Schafskäse oder Gehacktem.
Wiesenpippau muss gewässert werden (s.u.) und ergibt dann mit den Ackerhellerkrautblättchen,-blüten und -samen, kombiniert mit
Sauerampfer einen leckeren Salat. Auch als Smoothie mit Apfel oder Banane oder anderem süßen Obst gut zu genießen.
4.6.-6.6. 2014
Wiesenpippau, Schwarzer Senf, Weidenröschen, Wiesenflockenblume, Bärenklaustiele und Blätter, Taubenkropf, Melde
Die Melde ist inzwischen groß und voller körniger kleiner Blüten. Sie kann wie Spinat zubereitet werden, mit Stiel (solange er zart ist) und Blüten. Auch roh
im Salat schmecken die milden Blätter in Kombination mit dem bitteren Wiesenpippau, der unbedingt in leicht gesalzenem Wasser, geschnitten ca. 2 Std gewässert werden sollte, um einen Teil seiner
Bitterstoffe zu verlieren.
Der schwarze Senf ist als Gewürz und als grüner Senf zu verwenden: Dazu werden alle zarten Teile gewaschen, zerkleinert und mit etwas Salz und Essig zu einer Paste verrührt.
Die Wiesenflockenblume als Dekoration verwenden.
2. + 3. 6.2014
Wiesenpippau, Schwarzer Senf, Weidenröschen, Blüte des blauen Symphytum, Bärenklaustiele, Wilde Möhre,
Schafgarbe - teils zusätzlich Bärenklaublätter und Taubenkropfblätter.
Wiesenpippau ähnelt auf den ersten Blick dem Löwenzahn. Auch seine Blüten, wenn auch viel kleiner, sind puschelig, gelb und werden später zu leichten
Flugsamen. Seine Bitterstoffe sind geschmacklich erstmal vorwiegend, daher empfiehlt es sich, ihn für ca. 2 Stunden in Wasser einzulegen. Wie man es auch bei Endiviensalat, Zuckerhut oder
anderen Bittersalaten macht, erst schneiden, dann wässern.
Als Salat oder sogar als Spinat gedünstet schmeckt er , vor allem in Mischung mit anderen Kräutern sehr gut.
Der schwarze Senf ist sehr scharf! Also vorsicht bei der Dosierung. Sein skuriles Wachstum, das anscheinend keiner gültigen Regel folgt, macht ihn jetzt gut erkennbar. Sein scharfer, fast medizinisch wirkender Geruch, ist unverwechselbar. (Tatsächlich wird er auch für Umschläge etc. benutzt). Als Gewürz entfaltet er, gut dosiert, seine Besonderheit.
Das milde des Blatt des Weidenröschens, passt gut zu dem Salat, ebenso, wie der Taubenkropf, die Bärenklaublätter, die zarten Teile der wilden Möhre, mit dem
charakteristischen Möhrengeschmack und das Herbe der Schafgarbe. Die härteren Teile der Wilden Möhren und Schafgarbe können fein gehackt in Kräuterquarkzubereitungen oder
Gemüsefrikadellen, ebenso wie der schwarzer Senf in kleinen Mengen, beigefügt werden. Dekoriert mit den blauen Symphytumblüten, oder den zarten, kaum sichtbaren des schwarzen
Senfes.
Die Stiele des Bärenklau könnten entfädelt roh mit einem Dipp oder geschmort zu einer Wildkräuter-delikatesse gekrönt
werden!
29.5.2014
Rainkohl, Kohl- und Gänsedistel, Vogelmiere, Blauer Reiherschnabel, Flohknöterich, Rote Melde, Orange-rotes Habichtskraut Blüte und Blatt,
Trippmadam, Ringelblume, Bärenklau, Schwarzer Senf, Gierschknospe, Wiesenkerbelsamen, Ackerhellerkrautsamen
Die Samen lassen sich zusammen mit dem Senf zu einem kräftigen Pesto verarbeiten.
Blätter und Blüten zu einem bunten Salat
Kurzbeschreibung der Kräuter:
verkehrt herzförmiges Blatt an glattem hellen Stengel
Gänsedistel/Kohldistel gezahntes langes Blatt, teils mit weichen Stacheln.
Blauer Reiherschnabel: Geruch erinnert an Geranie (wilde Geranie!) große blaue Blüten
Trippmadam: viele winzige fleischige Blättchen, hellgelbe Blüte
Flohknöterich: roter Ring um Stegel
Rote Melde: samtrotes Blatt
Ackerhellerkrautsamen: kleine runde Scheibchen an Stielen; Achtung: Schwangere sollten das Kraut meiden, wehenfördernd.
Orange-rotes Habichtskraut: längliches, behaartes Blatt , orange-rote Blütenknospen
Schwarzer Senf knatiger Stiel mit kleinen länglichen gezahnten Blättchen und kleine gelbe Blüten
Vogelmiere: langer, etwas zäher Stiel mit rundlichenBlättchen und kleinen weißen Blütchen,
Gierschblüten knospe, teils aufgeblüte weiße Dolde.
Wiesenkerbelsamen: Dolde mit länglichen, noch grünen Samen
Ringelblume : große gelb-orange Blüte
Bärenklau : großes, tiefgefurchtes, noch etwas zusammengefaltetes Blatt mit Härchen.
Kurzbeschreibung der Kräuter:
verkehrt herzförmiges Blatt an glattem hellen Stengel
Gänsedistel/Kohldistel gezahntes langes Blatt, teils mit weichen Stacheln.
Blauer Reiherschnabel: Geruch erinnert an Geranie (wilde Geranie!) große blaue Blüten
Trippmadam: viele winzige fleischige Blättchen, hellgelbe Blüte
Flohknöterich: roter Ring um Stegel
Rote Melde: samtrotes Blatt
Ackerhellerkrautsamen: kleine runde Scheibchen an Stielen; Achtung: Schwangere sollten das Kraut meiden, wehenfördernd.
Orange-rotes Habichtskraut: längliches, behaartes Blatt , orange-rote Blütenknospen
Schwarzer Senf kantiger Stiel mit kleinen länglichen gezahnten Blättchen und kleine gelbe Blüten
Vogelmiere: langer, etwas zäher Stiel mit rundlichen Blättchen und kleinen weißen Blütchen,
Gierschblütenknospe, teils aufgeblüte weiße Dolde.
Wiesenkerbelsamen: Dolde mit länglichen, noch grünen Samen
28.5.2014
Rainkohl, Kohl- und Gänsedistel, Ehrenpreis, Reiherschnabel, Flohknöterich, Rote Melde, Spitzwegerich, Trippmadam, Nachtkerze, Schafgarbe, Ziest, Ackerhellerkrautsamen
Kurzbeschreibung der Kräuter:
verkehrt herzförmiges Blatt an glattem hellen Stengel
Gänsedistel/Kohldistel gezahntes langes Blatt, teils mit weichen Stacheln.
Spitzwegerich: langes, fein behaartes Blatt, parallel-nervig, Blütenknospean langem Stengel,
bräunlich
Ehrenpreis: rundliche kleine Blättchen mit sichtbaren Blattadern
Reiherschnabel: Geruch erinnert an Geranie (wilde Geranie!) grünes-bis rotes Laub und Stengel mit feinen rosa
Blütchen
Ziest: Blatt der Brennessel ähnlich, aber pelzig, Blütenstände ähnelt der Taubnessel
Trippmadam: viele winzige fleischige Blättchen, hellgelbe Blüte
Flohknöterich: roter Ring um Stegel
Rote Melde: samtrotes Blatt
Ackerhellerkrautsamen: kleine runde Scheibchen an Stielen; Achtung: Schwangere sollten das Kraut meiden,
wehenfördernd.
Nachtkerze: hellgrüne Blattrosette mit Knospen.
Schafgarbe: langes, sehr fein gefiedertes Blatt
26.+ 27.5.2014
Rainkohl, Kohl- und Gänsedistel, Ehrenpreis, Reiherschnabel, Taubnessel, Stengelumfassende Taubnessel,
Nachtkerze, Schafgarbe, Ziest, Ackerhellerkrautsamen
Das Besondere an diesem Sträußchen ist, die mir bislang unbekannte Stengelumfassende Taubnessel, die erst seit diesem Jahr zu mir in den Garten gefunden hat.
Ein nicht ungewöhnliches Kraut, aber bislang mir verborgen geblieben.
Die Mischung eignet sich sehr gut zu einem kräftigen Salat.
Kurzbeschreibung der Kräuter:
verkehrt herzförmiges Blatt an glattem hellen Stengel
Gänsedistel/Kohldistel gezahntes langes Blatt, teils mit weichen Stacheln.
Ehrenpreis: rundliche kleine Blättchen mit sichtbaren Blattadern
Reiherschnabel: Geruch erinnert an Geranie (wilde Geranie!) grünes-bis rotes Laub und Stengel mit feinen rosa
Blütchen
Ziest: Blatt der Brennessel ähnlich, aber pelzig, Blütenstände ähnelt der Taubnessel
stengelumfassende Taubnessel: Blatt umfasst den ganzen Stengel, Blüte wie Taubnessel, fast pink
Schafgarbe: langes, sehr fein gefiedertes Blatt
Ackerhellerkrautsamen: kleine runde Scheibchen an Stielen; Achtung: Schwangere sollten das Kraut meiden,
wehenfördernd.
Nachtkerze: hellgrüne Blattrosette mit Knospen.
22.5.2014
Fetthenne, Rainkohl, Vogelmiere, Gänsedistel, Sauerklee, Ehrenpreis,
Weidenröschen
Fetthenne und Sauerklee passen gut zusammen in ein Zaziki;
Rainkkohl (etwas verkehrt herzförmige helle Blätter) ist eine gute Gemüsepflanze: mit Zwiebel, Knoblauch in etwas Butter oder
Öl gedünstet.
Auch Weidenröschen (schmale lange Blätter, die dicht um einen hellen Stengel wachsen), Vogelmiere und Gänstedistel passen
dazu. Fein gehackt mit etwas Sauerrahm bilden sie eine leckere Füllung für Pfannkuchen, Crêpes oder Lasagne. Roh oder gedünstet.
21.5.2014
Habichtskraut, Fetthenne, Flohknöterich, Breitwegerich, Taubenkropf, Rotklee, Wicke, Ehrenpreis,
Beifuß,Gänsedistel
Habichtskraut (die länglichen haarigen Blätter) kann mit einem dünnen Pfannkuchenteig benetzt und ausgebacken werden, aber auch
fein geschnitten roh in Salate und Kräutermischungen für Quark und Käsezubereitungen.
Fetthenne (helles, fleischiges Blatt) ist eine sehr fruchtige Salatbeigabe, kann auch als Beigabe - oder wenn genügend
vorhanden auch alleine - zu Zaziki verarbeitet werden.
Flohknöterich (längliches glattes Blatt, rote Ringe um den Stiel) kann mit Taubenkropf (blasige Blüten, rötliche
Blattachse) mit Rotklee (Kleeblatt) und Wicke (leuchtend rote-pinke Blütchen) feingeschnitten zu Salat beigegeben werden, dessen Grundmasse aus den Disteln (Gänse- und Raue Gänsedistel)
besteht.
Eine besondere Leckerei: Gänsedistelblätterchips - eine Mischung
aus Chili, Rosinen, ein paar Tropfen Olivenöl im Mixer feinpürieren und die Blätter in der fertigen Sauce wendenen bis sie gut damit benetzet sind und im Backofen bei ca. 80 °C ca. 20 Min.
trocknen lassen.
Der Beifuß im heutigen Bund ist extra gepackt, da er ein stark aromatisches Gewürz ist, daß sich vor allem für fettes Fleisch
eignet, z.B. Gänsebraten. Getrocknet (einfach den Bund kopfüber an eine luftige, schattige Stelle in der Küche hängen) ergibt er ein gut haltbares Gewürz für viele
Braten.
20,5,2014
kleine Taubnessel, persischer Ehrenpreis, Gänsedistel und raue Gänsedistel, Vogelmiere, Melde
Der persische Ehrenpreis (rundliche Blättchen) ist ein gutes Gewürzkraut. Sein herber Geschmack ähnelt getrocknet dem von
Schwarzem Tee, weshalb er auch vielfach in Hausteemischungen verwendet wird.
Die Gänsedisteln (große, stachlig erscheinende Blätter, z.T. rötlich, mehr oder weniger eingeschnitten) sind klein geschnitten
eine gute Salatgrundlage, zu der die anderen Kräuter beigegeben werden können.
Die Vogelmiere (sehr kleine längliche Blättchen) läßt sich auch zu einem sehr feinen Pesto
verarbeiten.
15.5.2014
Taubnessel, Ackerhellerkraut, Melde, Ringelblumenblüte, Schnittlauchknospen, Rotklee, Wiesenkerbelblüte- und -früchte, Gänsedistel, Ehrenpreis, Nachtkerze
Die Wiesenkerbelfrüchte oder unreifen Samen schmecken würzig fein. In etwas Öl/Butter leicht angebräunt und über
Salzkartoffeln gestreut; oder zu Kurzgebratenem, in Suppen und Soßen, auch roh genießbar.
Der Rotklee eignet sich gedünste oder roh als Gemüse- oder Salatbeigabe. Nachtkerzenblätter ergeben ein feines Gemüse, lassen
sich aber auch roh als Salat mit ihrem milden Geschmack gut kombinieren.
14.5.2014
Taubnessel, Taubenkropf, Ziest, Ackerhellerkraut, Ringelblumenblüte, Schnittlauchknospe und -blüte, Rotklee, Wiesenkerbelblüte und-früchte, schwarzer Senf, Gänsedistel, Ehrenpreis.
Die Blüten laden ein Salate oder Süßspeisen damit zu dekorieren. Der schwarze Senf ist sehr kräftig, er läßt sich leicht
herausfinden, seine nachhaltige Schärfe sollte vorsichig eingesetzt werden, als Gewürz in einen Salat aus den Blättern der anderen Kräuter. Fein gehackt in einer Rahmsauce passt er besonders gut
zu Reis.
Gedünstet, gedämpft oder kurz gebraten mit Melde, Taubnessel und Ziest ergibt er ein sehr schmackhaftes
Gemüse.
12.+13.5.2014
Brennessel, Bärenklau und kleine Taubnessel
eine Gemüsemischung, die sich für ein Spinatähnliche Zubereitung eignet. Gut gewaschen noch tropfnass in einen Topf und
zusammenfallen lassen. In ein Sieb geben und abtropfen lassen und das abgekühlte Gemüse klein schneiden.
In Blätterteig eingerollt, wie Börek, mit etwas Schafkäse, oder nur mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt auf Pfannkuchen; oder klassisch wie Rahmspinat mit Muskat, Salz und Pfeffer abgeschmeckt und mit Sahne oder Sauerrahm verfeinert.
Diese Mischung schmeckt als
Nudelsauce, oder zu Reis und Kartoffeln.
5.-9.5.2014
Ackerhellerkraut, Melde, Vogelmiere, Rainkohl, Calendula, Gänsedistel, kleine Taubnessel,
Nachtkerze
Diese Mischung ist eine hervorragende Salatmischung. Die ganz jungen Pflänzchen sind noch sehr zart und können - bis auf
die Wurzel - ganz verzehrt werden. In den Bündchen sind sie so wie ich sie geerntet habe, unsortiert. Das erschwert natürlich etwas die Identifikation. Ein paar
Kurzbeschreibungen:
Melde: etwas grau-grünliche wie bemehlt.
Ackerhellerkraut: etwas scharfer Geschmack, teils mit Blüten, bzw Knospen
Vogelmiere: sehr kleine Blättchen.
Taubnessel: rundliche, stark geäderte Blättchen
Nachtkerze: längliche, gruße Blätter
Calendula: meist 2-3 hellgrüne,
etwas fleischige Blätter
Rainkohl : kleine, an der Basis rundliche dann etwas spitz zulaufen Blättchen - sehr kleine Pflänzchen
Gänse- und Kohldistel: mit leichter Zackenbildung, teils schon größere Exemplare.
Die Ernte stammt aus meinen Gemüsebeeten. Es sind die guten Ackerbeikräuter, die einen gesunden und guten Boden anzeigen und
momentan reichlich zwischen den Kulturen sprießen.
28.4. - 3.5.14
Bärenklaublätter und Stiele, Gundermann
Das ist alles! Doch die geschmackiche Überraschung des Bärenklaus, der so unrühmlich bekannt ist - allergische Reaktion bei
Berührung vor allem in Verbindung mit Sonne - gleicht seine negativen Eigenschaften vollends aus. Unser Lieblingsrezept ist die Bärenklau-Vorspeise
Gundermann ist ein wunderbares Gewürz. Frisch oder getrocknet in Tomatensauce, auf Pizza oder in Quiche oder Salat.
In Apfelbachers Hofladen gibt es die Kräutermischung: Spitzkohlpesto.
s.u.
27.4.2014
Spitz-und Breitwegerich, Nieswurz (auch Echte Nelkenwurz oder Benediktenkraut genannt), Gundermann,
Knoblauchrauke, Bärenklaubätter.
Eine leckere Pestomischung. Der leichte Pilzgeschmack des Wegerichs gibt dem Pesto die besondere Note. Der Bärenklau, mit
seiner leichten Kokosnote fängt ein wenig das Herbe auf. Die Blüten und Samenstände der Knoblauchrauke bringen einen zarten Knoblauchgeschmack, und Nieswurz und Gundermann als kräftige
Würze runden das Pesto ab.
26.4.2014
Wilde Möhre, Schafgarbe, Gundermann, Ziest, Nachtkerze
Diese Mischung ist als Gemüsemischung gedacht. Die Kräuter lassen sich kleingeschnitten in etwas Fett mit einer Zwiebel angeschwitzt vielfältig verarbeiten. Z.B. in Bratlingen oder als Gemüsebeilage mit etwas Saurer Sahne, Salz und Pfeffer abgeschmeckt, in Eierspeisen oder als Pfannkuchenfüllung.
Auch roh sind sie verwendbar in Salaten, als Pestomischung oder im Kräuterquark.
22.-25.4.2014
Breit-und Spitzwegerich, Weiden-Astern, Taubenkropf, Taubnessel, Ziest, Gundermann, Bärenklau,
Sauerampfer, Ringelblumenblüte und Kohlblüte
Wer hätte gedacht, daß Kohl so schön und so lecker blüht! Eine Bereicherung für jeden Salat oder Gemüsemischung.
Die heutige Mischung mit Weiden-Astern, Taubnesseln, Ziest, und Taubenkropf eignet sich für ein solches Gemüse. Fein
geschnitten mit einer Zwiebel angedünstet und wenig Brühe abgelöscht und mit einem Löffel Sauerrahm verfeinert. Die Wegerichblätter mit ihrem Pilz-Geschmack reizen zu deftigen Zubereitungen, z.B.
für Bratlingmischungen. Gundermann ist ein vielseitiges Gewürz. Ob in Salat oder Gemüse, Fleisch oder Eierspeisen - mit seinem ein wenig an Basilikum erinnernden Aroma inspiriert er zu ähnllicher
Verwendung. Bärenklau und Sauerampfer bereichern jede Salatsauce.
19.4.14
Bärenklau, Wiesenkerbel, Gundermann, Schafgarbe, Sauerampfer, Giersch, Melisse.
Mit einer selbstgemachten Majonaise vermischt ergibt diese Kräutermischung eine wunderbare "Grüne Sauce" zu Kartoffeln, Reis, Spargel
17.4.14
Bärenklaublätter und Stiele, Spitzwegerich, Gundermann, Taubnessel, Ehrenpreis, Blatterbse, Fetthenne, Sauerampfer, Dost.
Diese Mischung eignet sich sehr gut für ein Pesto.
Die Bärenklaustiele können geschält mit einem Dipp gegesenn werden. Spitzwegerich, Bärenklaublätter, Gundermann, Taubnessel, Sauerampfer und Dost feingeschnitten
schmecke auch sehr gut in Quark oder Joghurt als Brotaufstrich oder zu Kartoffeln oder Reis.
Fetthenne und Blatterbsen schmecken gut in Gurkensalat oder Zaziki.
16.4.14
Bärenklau, Spitzwegerich, Gundermann, Giersch, Beinwell, Wiesenkerbel.
Kleingehackt und mit Knoblauch, Öl und Salz zu einem Pesto verarbeiten. Zu Pasta und Reis.
Beinwell und Bärenklau eignen sich auch gut zum Ausbacken: Einen dünnen Pfannkuchenteig herstellen und die guut gewaschenen und abgetrockneten Blätter durch den Teig
ziehen und in heißem Fett ausbacken.
15,4,14
verschiedene Taubnesseln, Spitz- und
Breitwegerich, Ziest, Gänsedistel, Gundermann, Bärenklau, Wiesenkerbel, Dost, Giersch und Vergißmeinnicht. z.T. enthalten die Bündchen statt Giersch und Gänsedistel
Knoblauchrauke.
Die Wegericharten eignen sich sehr gut für ein Pesto, Gänsedistel, Giersch, Bärenklau und Taubnesselblätter geben eine guten Salatzusatz, fein geschnitten und mit
den blüten von Vergißmeinnicht und Taubnessel bestreut. Knoblauchrauke, Gundermann und Dost sind gute Würzkräuter. Sie schmecken gut in Kräuterbutter oder Quark. Auch in Suppen und Soßen, wobei
die Knoblauchrauke da auszunehmen ist, Sie verliert bei Erwärmung ihren zarten Knoblauchgeschmack.
10.4.14
verschiedene Taubnesseln, Vogelmiere, Sauerampfer, Giersch,
Wiesenkerbel, Vergißmeinnicht, Bärenklau, Knoblauchrauke - einige Tüten enthalten zudem die Kohldistel.
Diese Mischung eignet sich für einen bunten Salat oder eine bunte Kräuterbutter.
Die Blüten auszupfen und zur Seite legen; vom Vergißmeinicht werden nur die Blüten
verwendet.
Alles andere fein schneiden und als Salat anmachen, mit den Blüten
überstreuen.
Die Blätter der Taubnesseln können auch abgezupft und in einem dünnen Pfannkuchenteig ausgebacken werden und als "Chips" serviert
werden.
8. und 9.4.14
verschiedene Taubnesseln, Vogelmiere, Giersch, Wiesenkerbel, Gundermann, Vergißmeinnicht, Barbarakraut, Knoblauchrauke.
Die Taubnessel mit ihrer bunten Vielfalt hat außer den hübschen Blüten viele Fähigkeiten. Kulinarisch als Salat, Lasagne, Spinatgemüse, Gemüsechips, und vieles mehr und in der Naturheilkunde als wichtiger Teil der entschlackenden Frühjahrskuren.
Die Blüten verfeinern Salate oder süße Nachspeisen, mit den Blättern, gemsicht mit Gundermann, Giersch und Knoblauchrauke z.B. feingehackt in
Kräuterbutter.
Barbarakraut ist eine sogenannte Winterkresse.Sie blüht strahlend gelb.. Mit ihrem scharf-bitteren Geschmack eignet sie sich als Salatbeigabe, oder in Kräuterquark,
Bratlingen, Kräuterkartoffeln.
Vergißmeinnichtblüten können über süße und salzige Speisen als Dekoration gegeben werden. Besonders lecker schmecken sie in Verbindung mit Wiesenkerbel im
Kräuterquark.
2.4.2014
Diese Woche wird dem Löwenzahn gewidmet. Er schmeckt jetzt am besten. Mit im Kräuterbund sind:
Bärlauch, Gundermann und Sauerampfer, die als Würzkräuter in die Salatsauce passen.
1.4.2014
Und nun geht´s wieder los: der milde Frühling und laue Winter lassen die Kräuter früher als sonst wachsen.
Ab sofort gibt es wieder die Wildkräutersträuße über das Gemüseabo oder im Hofladen Apfelbacher.
Heute im Bund: Löwenzahn, Vogelmiere, Bärlauch, Bärenklau, Gundelrebe, Sauerampfer.
Der Löwenzahn hat jetzt seine beste Zeit. Die Blätter sind noch zart und nicht allzu bitter, die Knospen noch klein und noch wenige sind aufgeblüht. Gemischt mit dem
knackigen Grün der Vogelmiere, ergibt er einen wunderbaren Salat.
Dieses Jahr kann ich auch das erste Mal Bärlauch in die Bünde geben, er hat sich schön ausgebreitet.
Der Sauerampfer ist noch etwas klein, eignet sich aber in der Mischung mit Gundelrebe und Bärenklau als würzige Beigabe zu Salaten aller Art.
Der laue Winter ermöglicht ein beständige Wildkräuterernte,
Jetzt finde ich köstlichste, knackig frische Vogelmiere, Gänsedisteln, Ehrenpreis und zarten Löwenzahn, mit etwas Glück sogar Bärenklaublätter und Blüte.
Es ist ein guter Moment für die etwas bitteren Kräuter. Nach den "fetten Tagen" braucht die Leber etwas Hilfe. Was liegt da näher als ein gemischter Salat aus all diesen Kräutern. Oder kleingeschnitten in Quark zu Pellkartoffeln. Auch in die Kartoffel- oder Gemüsesuppe passen die Kräuter, obendrauf gestreut oder mit einem Klecks Joghurt oder saurer Sahne.
Spätestens im Mai 2014 geht bei uns die Wildkräutersaison wieder los.
Dann werden wir hier wieder unsere Kräutersträuße - die über das Gemüseabo Apfelbacher und über den Hofladen Apfelbacher erhältlich sind - oder direkt im Wildgarten selbst gesucht - vorstellen, ihre Zusammensetzung und Verwendungsmöglichkeiten.
12.07.2013
Gänsedistel, Melde, Nachtkerzenblüten, Calendula, Leinblüten, Bärenklauknospen
Liebe Wildkräuterfreunde! Und mit diesem Strauß verabschiede ich mich für dieses Jahr. Die Wildkräuter und ich müssen mal eine Pause einlegen. Zwar gibt es noch eine große Auswahl, aber die Bestände gehen teils in Blüte, es gibt nur noch weniger junge und frische und somit wird die Suche immer schwieriger.
Wer allerdings nicht darauf verzichten kann, ist eingeladen sich selber in unserem Garten einen Strauß zu pflücken!
Freitags und samstags können die Wildkräuter auch im Hofladen von
Apfelbachers erstanden werden.
11.7.2013
Kohlgänsedistel, Ackerhellerkrautsamen, Borretsch-, wilde Zichorien- und Gelbweiderich (auch Goldfelberich)-blüten.
Die Kohlgänsedistel ist eine hervorragende Salatpflanze. Deshalb auch heute in Ihrem Bund. Die jungen Triebe in den Blattsachsen und die Blätter ablösen und kleingeschnitten als Salat mit den Blüten anrichten. Die Gelbweiderich- und Borretschblüten können auch als Deko in Fruchtsalaten verwendet werden. Die Knsopen des Borretsch mariniert als Vorspeise oder in Bratlingen verwenden.
10.7.2013
Gänsedistelknospen, Ringelblume, Melde, Leinkraut
Heute mal einmal mehr Knospen. Es lohnt sich sie einmal nach dem Rezept für Kapern zu probieren. Wenn man sie noch am selben Tag essen möchte, kann man sie auch nur kurz überbrühren, gut abtropfen lassen und in einer würzigen Marinade aus Essig, Öl, Pfeffer, Salz einlegen und zu Nudeln servieren. Dick mit Parmesan bestreuen.
9.7.13
Gänsedistel, Melde, Leinblüte, Bärenklauknospe, Vogelmiere, Ziest
Schon wieder Gänsedistel! Ja! Es ist ein so vielseitiges Wildgemüse, daß ich es immer wieder gerne in die Sträuße packe. Feingeschnitten als Salat, die Knospen als Kapern eingelegt oder das ganze als Gemüseeinlage für Lasagne, Pfannkuchen, Gratin, in Tortillas oder Suppen.
Der leicht bittere Geschmack ist gewöhnungsbedürftig - aber er regt die Leber an, fördert die Verdauung und Entgiftung und steckt voller
Vitamine.
Die Bärenklauknospe ist eine besonders feine Naturgabe. Das milde feine Aroma erinnert an Möhre und manchmal an Kokosmilch. Roh oder
gekocht genießbar.
05.07.13
Gänsedistel, Vogelmiere, Borretsch, Lein, Wiesenstorchschnabelblüten, Bärenklauknospe und Stiel, Melde.
Der Vitamin A Gehalt in Vogelmiere betrtägt 383 mikrogramm /100g Vitamin C-Gehalt 115 mikrogramm/100g
Bärenklau 360 291
Im Vergleich: Grünkohl 680 105
04.07.13
Ringelblume, Gänsedistel, Nachtkerze, Taubnessel, Wiesenpippau, Vogelmiere.
Die Gänsedistel hat eine lange Saison. Da sie so vielseitig nutzbar ist, finden Sie sie immer wieder im Kräuterstrauß. Dabei unterscheide ich nicht mehr zwischen der Rauen- und der Kohl-Gänsedistel, d.h. mal diese mal jene oder beide. Gut unterscheiden lassen sie sich jedenfalls auf grund der Stacheligkeit ihrer Blätter. Die kohl-Gänsedistel fühlt sich weich an trotz ihres stacheligen Aussehens.
Die Pflanze ist u.a. reich an Vitamin C und Eisen. Als Heilpflanze wird sie eingesetzt gegen Kurzatmigkeit, Leberschwäche und Magenbrennen.
03.07.13
Nachtkerzenknospen, Fetthenne, Ringelblume, Kompassdistel, Senfblüte, Gänsedistel, Taubnessel, Ackerhellerkrautsamen, Melde, Franzosenkraut
Tatsächlich könnte man die Kompassdistel als Kompass benutzen, denn sie zeigt immer mit einem Teil der Blatter nach Norden, mit einem nach Süden - hilfreich, wenn man nicht ganz orientierungslos ist.
"Kompasspflanzen ist die Bezeichnung für verschiedene Pflanzenarten, die ihre Blätter etwa in Nord-Süd-Richtung einstellen (meist so, dass die Blattspitzen und Schmalseiten nach Nord-Süd zeigen, und die Spreite nach Ost-West). Solche Pflanzen kommen hauptsächlich an stark besonnten Stellen vor und erreichen auf diese Weise, dass das intensive Licht der Mittagssonne nur ihre Blattkanten trifft. Für diese Anpassung, die eine Überhitzung vermeiden hilft, sind neben dem Licht (Phototropismus) noch weitere Faktoren, insbesondere Wärmestrahlung (Thermotropismus), verantwortlich." (Wikipedia)
Sie ist recht bitter. Daher , wie bei anderen Bittersalaten, kleingeschnitten in mildgesalzenem Wasser 1-2 Std. entbittern. Verwendung ansonsten wie Gänsedistel und WIesenpippau.
Die Knospen der Gändesdistel (diverse Sorten) schmecken wie auch Löwenzahnknospen mariniert oder als Kapern eingelegt.
02.07.13
großer Ehrenpreis, wilde Möhre, Franzosenkraut, Bärenklauknospen, Taubnessel, Flohknöterich, Gänsedistel, Hirtentäschel- und Ackerhellerkrautsamen.
Die zarten Teile der Wilden Möhre können roh gegeseen werden, vor allem der saftige Stiel. Die Blätter können gedünstet mit Gänsetistel und Franzosenkraut als Suppeneinlage, Gemüsemischung in Bratlingen oder Pfannkuchen verwendet werden.
Hirtentäschel und Ackerhellerkrautsamen sind eine würzige Salatbeigabe. Aber auch Bratlingen können sie einen besonderen Pfiff geben.
Die Gänsedisteln haben teils Knospen. Diese schmecken , wie Löwenzahnknospen , in Essig eingelegt, als Kapernersatz.
Die Bärenklauknospe sollten man einmal roh probieren. Das raue, haarige Hüllblatt abziehen und die Knospe in feine Scheiben schneiden und entweder so essen oder in einen Salat mischen.
28.6.2013
Wiesenpippau, Fettehenne, Ehrenpreis, Breit-Wegerich, Kleiner Sauerampfer, Ringelblumenblüte
Der Wiesenpippau gehört zu den Bittersalatpflanzen. Vor dem Anmachen sollte man die geputzten Blätter ca. 2 Std. in leicht gesalzenes Wasser legen, um die Bitterstoffe etwas herauszulösen. Mit einer Honig-Vinaigrette oder einer dicken Rahmsauce werden die Bitterstoffe sogar angenehm.
Gemischt mit Sauerampfer, gewürzt mit Ehrenpreis und dekoriert mit den Blütenblättern der Ringelblume wird es ein leckerer Salat.
27.6.2013
Ziest, Blatt und Blüte, Nachtkerzenknospe, Melde , Tripmadam, Fetthenne, Hirtentäschel, Vogelmiere, Bärenklau, kleiner Sauerampfer
Die kleine Pflanze Tripmadam findet sich nur bei näherem Hinschauen an versteckten Orten. Früher fehlte sie in keinem Bauerngarten, denn als willkommene Salatbeigabe war sie allseits bekannt. Auch die Fetthenne schmeckt erfrischend im Salat. In Streifen geschnitten mit Gurken un Knoblauch im Zaziki, in EIerspeisen oder kurzgebraten mit anderen Gemüse im Wok zubereitet.
Die Hirtentäschelblüte und unreife Samen können als Würze in Salat gestreut werden, die Blätter werden als Gemüse zubereitet.
Der Bärenklau, mit der Blattachsenverdickung kann fein geschnitten mit Ziest in feine Quark-Käsefüllungen für Piroggen, Pfannkuchen oder auch Frühlingsrollen verwendet werden.
26.06.2013
Raue Gänsedistel, Melde, Knoblauchraukeblätter, Ziestblätter und-blüten, Senfblüten, Franzosenkraut, Nachtkerzenknospen, Ehrenpreis
Knoblauchraukeblätter, Ziest, Ehrenpreis und Senfblüten eignen sich sehr fein geschnitten für Kräuterbutter/-quarkzubereitungen. Melde,
Raue Gänsedistel, Franzosenkraut und Nachtkerzen gedünstet als Gemüse und für Suppen verwenden. (siehe auch "Wildkräuter-Grundrezepte ")
25.06.2013
Vogelmiere, Nachtkerzenknospe, Taubnessel, Melde, Raue Gänsedistel, Blätter und Blüte von Ziest, Große Wiesenknopfblüte, blauer Lein
Vogelmiere, Melde, Raue Gänsedistel, Taubnessel kleingeschnitten als Spinat dünsten und weiterverarbeiten als Füllung von Gemüsepfannkuchen oder Lasagne oder als Salat. Die Nachtkerzenknospen dünsten oder in Fett kurz anbraten. Die Blüten und Blätter von Ziest und Lein eigenen sich gut für Kräuterquarkzubereitungen.
21.06.2013
Taubnessel, Rainkohl, Ackerhellerkrautsamen, Ehrenpreis, Vogelmiere
Jetzt erkennt man auch gut, woher der Name des Ackerhellerkrauts kommt. Die runden großen Samenhüllen enthalten senfkornartige kleine Kügelchen und sind ein leckeres Salatgewürz. Solange die Samen noch grün sind kann man sie als Ganzes verwenden. Die Blätter und Blüten abgezupft mit dem Rest der Mischung gemischt, eignen sich auch als Füllung für Crêpes oder Gemüselasagne.
19.6.2013
Rainkohl, Taubnessel, Vogelmiere, Flohknöterich, Melde, Lein
Die zarten Blätter und Stiele des echten Lein sind eine feine Zutat zu Salaten, Rohkost, Saucen und Suppen.
17.+ 18.6.2013
Rainkohl, Taubnessel, Vogelmiere, Vogelknöterich, Melde, Ackerhellerkraut, große Wiesenknopfblüte, teils mit Franzosenkraut/Bärenklau
Rainkohl ist, wie die Gänsedistel, eine gute, herbe Salatbeigabe. Er eignet sich gut für ein Mischung mit Lauch in Quiche oder feingeschnitten in Omelette. Das Ackerhellerkraut ist nun nicht mehr so zart, deshalb müssen die harten Teile des Stiel entfernt werden. Die Blätter sollten noch alle gut genießbar sein. Die Blüte des Großen Wiesenknopfs ist eine schöne essbare Dekoration. Vogelknöterich - unter diesem Namen lernte ich ihn kennen und genießen. Nach meinen neueren Recherchen stellte ich jedoch fest, daß es sich hier um den Floh-knöterich handelt, der aber wie fast alle Knöterichgewächse eine ebenso gute Salat - oder Gemüsebeigabe ist, wie der Vogelknöterich, den Sie bestimmt ein anderes Mal in Ihrem Strauß finden werden.
14.6.2013
Wilde Möhre, Taubnessel, Ackerhellerkraut, Vogelknöterich, Spitzwegerich, Holunderblüten
Die Wilde Möhre mit ihrem feinen Kraut und den fleischigen Stielen, ist eine gute Salat- und Würzpflanze oder auch als Gemüsezugabe in Bratlingen, Pestos und Kräutersaucen. Die zarten Stielteile können roh - ohne alles - oder mit einem Dip verzehrt werden.
Die Holunderblüte eignet sich zum Aromatisieren von Getränken, Pfannkuchen und Backwerk.
10-12.1.6.2013
Gänsedistel, Melde, Ackerhellerkraut - und für´s Auge : Salbeiblüte
Im Hofladen:
Gänsedistel, Ackerhellerkraut, Knopf-(oder Franzosen-)kraut, kleine Taubnessel, Salbeiblüte
Das Franzosenkraut erkennt man an den weichen, leicht behaarten Blätter. Es eignet sich hervorragend für Salate, Spinat, Gemüsesaft.
In Südamerika ist es ein traditionelles Suppen- und Spinatgemüse.
5-7..6.2013
Gänsedistel, Wicke und Schnittlauchblüte
Die Gänsedistel ist ein wunderbarer Salat oder aber auch als Gemüse zuzubereiten.
Die Schnittlauchblüte auseinanderzupfen. Die harten Teile Blüten in die Salatsauce geben.
Die Wicke schmeckt etwas nach Erbse und kann als Deko im Salat mitgegessen werden.
2.-4.6.2013
Gänsedistel, Melde, Ackerhellerkraut, Ehrenpreis, Gundermann
Eine schöne Salatmischung: Die Gänsedistel erinnert an Löwenzahn. Melde, weiß bemehlt, ist sehr mild im Geschmack und man kann sie auch zusammen mit der Gänsedistel als Gemüse essen.
Das Ackerhellerkraut schmeckt am besten im Salat .Ehrenpreis und Gundermann wieder als Gewürze und zum Dekorieren benutzen.
1.6.2013
Ackerhellerkraut, Melde, Hirtentäschel, Gänsedistel, Ehrenpreis , Weg-Malve
Die heutige Mischung ist ein Gang durch die ungeliebten Beikräuter eines Gemüsegartens. Wie achtlos habe ich sie weggehackt, um meinen Kulturpflanzen Platz zu schaffen! Jetzt säubere ich die direkte Umgebung und esse dabei schon das ein oder andere Pflänzchen. Was ich verwerten kann, kommt auf den Mittagstisch oder aber in die Kräuterbündchen. Essen statt jäten!
Diese Mischung eignet sich als Salat. Die Würzelchen und alle holzigen Teile abschneiden. Die Blütenstände des Hirtentäschels mit den unreifen Samen soweit verwenden, wie sie sich leicht von der Pflanze abbrechen läßt. Das Ackerhellerkraut ist noch so jung, daß es ganz verwendet werden kann. Ebenso die Melde und Weg-Malve. Vom Ehrenpreis die Blättchen und Blätten verwenden. Blättchen sehr fein schneiden und als Gewürz dem Salat beifügen, die Blüten können, wie auch die Malvenblüten, in den Salat gestreut werden.
Die großen Bätter der Gänsedistel klein schneiden, die Herzen ganz lassen.
Übrigens: der weiße, sich wie feiner Sand anfühlende Belag auf der Melde ist kein Schimmel!
29.05-31.5.2013
Bärenklaustiele/-Blätter, Melde, Ackerhellerkraut
Der Bärenklau ist jetzt groß und kräftig geworden, bevor er in die Blüte geht (die auch essbar ist). Daher nochmal die fleischigen Stiele, die wie vorher beschrieben, roh oder gekocht verzehrt werden können.
Die Melde kann als ganzes gegessen werden. Natürlich aber erstmal durchputzen und die harten Teile des Stieles abschneiden, bzw brechen: lassen sie sich leicht brechen sind sie in jedem Fall sehr zart. Die Melde gut waschen und wie Spinat zubereiten oder roh in Salate und Saucen.
Das Ackerhellerkraut ist jetzt auch wieder kräftig und üppig nachgewachsen, Für dieses gilt das gleiche, wie für die Melde: alle zarten Teile, Stiel, Blatt und Blüte, sind essbar. Am besten roh, als Salat, gemischt mit Melde z.B., die den etwas bitteren Nachgeschmack des Ackerhellerkrautes mildert.
27.5.2013
Bärenklaublätter und Stiele, Melde, Gundermann, Beinwell und entweder Vogelmiere/Ehrenpreis oder Rotklee
Bärenklaustiele sind eine Delikatesse: geschält und in fingerlange Stücke geschnitten mit einem leckeren Dip serviert.
Melde ist ein zartes spinatartiges Gemüse und kann sowohl roh als auch gekocht genossen werden. Gut in Verbindung mit Vogelmiere oder Rotklee oder auch Beinwell
Der Beinwell ist ebenso vielseitig, roh oder gekocht , in Salat, Saucen, Gemüsemischungen oder frittiert.
Ehrenpreis und Gundermann sind als Gewürze zu verwenden. Man zupft die Blätchen von den harten Stiele, alle zarten Teile können verwendet werden, ebenso wie die Blüten. Der etwas bitter-herbe Geschmack kann durch Zugabe von Honig - in Salaten z.b. - gemildert werden.
24.5.2013
Bärenklaustiele und-blätter, Beifuß, Schnittlauchblüte
Die Bärenklaustiele wie Spargel schälen oder wie Rhabarber abziehen. Roh schmecken sie , in fingerlange Stücke geschnitten sehr frisch und aromatisch und können mit einem Dip gereicht werden.
Die Blätter können roh in Kräuterdips und -saucen oder gekocht als Gemüse verwendet werden.
Beifuß ist ein sehr intensives Gewürz. Geringe Mengen reichen schon. Er eignet sich vor allem zum Würzen von fettem Fleisch, schmeckt aber auch in Kräutersaucen und als Zutat in Bratlingen, Gratins und Aufläufen.
Die Schnittlauchblüte sieht vor allem schön aus und schmeckt sehr zwiebelig. In Salaten, Dips oder Kräutersaucen verwenden.
23.5. 2013
Beinwellblätter und -blüten, Gierschblüten mit Stengel und Blätter, Ehrenpreis, Knoblauchrauke, Breitwegerich, Gundermann oder Schafgarbe. Die Beinwell- Blätter eignen sich für Gemüse, Salate, Kräuterquark oder Grüne Sosse. Die Blüten vor allem für Salate und zur Dekoration.
Die Gierschblüte mit Stiel und Blatt kann als Gemüse verarbeitet werden, in Salat, Quark oder grüne Sosse. (s.o.)
Ehrenpreis. mit den kleinen zarten blauen Blüten ist ein typischer Bestandteil von frischer Kräuterzubereitung, also Quark, Frischkäse, Joghurt, suare Sahne plus Kräutermischung.
21/22.5.2013
Löwenzahn, Vogelmiere, Gundermann, Breitwegerich, Schafgarbe, Schnittlauchblüte
Kurzinfo:
Den Löwenzahn sehr fein schneiden und mit einer Honig-Senf-Vinaigrette anmachen.
Die Vogelmiere von harten Teilen säubern, fein geschnitten in Pfannkuchen oder Gemüse, oder Kräutersaucen.
Die Schafgarbe sehr fein schneiden und vorsichtig dosieren.
Die Schnittlauchblüten vom Stiel lösen und klein geschnitten oder ganz als Salatbeigabe. Diese sind keine Wildkräuter. Am Rhein z.b. findet man wilden oder verwilderten Schnittlauch, auch unter dem Namen "Hungsöllich" bekannt, also Hundezwiebel. Dieser hier ist Kulturschnittlauch. Die Blüten sind sehr geschmacksintensiv und können, solange sie frisch und jung sind gut als Würzmittel benutzt werden.
Rezepte unter dem jeweiigen Buchstaben.
Am Wochenende 17/18.5.2013
im Hofladen bei Apfelbachers
Ackerhellerkraut, Spitzwegerich, Breitwegerich, Knoblauchrauke, Wilder Majoran, Gundermann, Rotklee.
Das Ackerhellerkraut erkennt man gut an seinen rundlichen Samen. Diese und die Blütenstände, sowie alle zarten Pflanzenteile, können als Würze in Salat. (Früher pressten die Leute daraus ein schmackhaftes Öl.)
Ebenso die Samenstände der Knoblauchrauke, die Blätter und die noch zarten Stiele können fein geschnitten als Würze in den Salat und geben mit ihrem feinen Knoblauchgeschmack auch denjenigen die Chance Knoblauch zu genießen, die ihn ansonsten nicht vertragen. Kochen sollte man ihn nicht, weil dann sein bitterer Geschmack zur Geltung kommt.
Auch Gundermann und wilder Majoran werden als Gewürz benutzt.
Rotklee kann wie Spinat, auch gemischt mit anderen Kräutern, zubereitet werden. Die Iren bereiteten aus dern getrockneten Blüten ein Stampfbrot, den sogenannten Chambrock.
Spitz- und Breitwegerich eignen sich zur Herstellung eines hervorragenden Pestos, können aber auch wie Gemüse gedünstet oder gekocht werden.
Das Pesto kann wie gewohnt hergstellt werden: Kräuter sehr fein schneiden, mit Salz und gutem Öl, Knoblauch (oder Knoblauchraulke) vermengen.
Probiert mal an Stelle der kostbaren Pinienkerne einfache, geröstete Sonnenblumenkerne.
14.+15+ 16.5.2013
Brennessel, Taubnessel und Gundermann.
11.05.2013
Sauerampfer, Wiesenkerbel, Klette, Goldrute, Löwenzahnknospe, Gundermann, Taubnessel, Knoblauchrauke
Löwenzahnknospen vom Stiel lösen, die kleinen Blättchen entfernen und in einer guten Vinaigrette einlegen, wenigstens 15 Min. ziehen lassen, am besten 12 Stunden. Mit Knoblauchrauke, WIesenkerbel und etwas Sauerampfer als Salat oder wie Kapern verwenden. Die Blüten der Taubnessel in den Salat streuen und mit Gundermann würzen.
Klette, leicht blanchieren, fein schneiden. Mit anderen Wildkräutern zu Gemüse verarbeiten. Siehe Rezept: Wildkräutergemüse vom 10.5.2013
Goldrute wie Spargel schälen, 5 Min. blanchieren und mit den zarten Blätter fein schneiden. Mit Klette, Sauerampfer, Taubnessel, Knoblauchrauke, Zwiebel, etwas Käse, Salz + Pfeffer als Füllung für Pfannkuchen.
10.5.2013
Sauerampfer, Bärenklau, Wiesenkerbel, Wicke, Gundelrebe, Weidenröschen, Goldrute, Beinwellblüte, rote Taubnessel.
Die
Goldrute ist eine ausdauernde Pflanze. Sie blüht zwischen August und Oktober. Die jungen Sprossen sind essbar. Sie sollten aber wie Spargel geschält und dann kurz blanchiert
werden. Die obersten zarten jungen Blättchen können ebenfalls gegessen werden. Die Blüten können als Tee zubereitet werden.
Die Goldrute verdankt ihren Namen ihrer Blütenfarbe und der Wuchsform.
Der lateinische Name leitet sich von fest zusammenfügen ab, was also als Hinweis auf "Wunden schließen" gesehen werden kann.
In der Naturheilkunde verwendet man auch heute noch innerlich das Goldrutenkraut .
Weidenröschen gehört zu den Pionierpflanzen, die gerne Brachflächen besiedelt. Genießbar sind die jungen Triebe, junge Blätter, Blütenknospen und Blüten, roh oder gekocht. Die Triebe sollten unten wie Spargel geschält und blanchiert werden.
In der Volksheilkunde wurde das Weidenröschen immer schon bei Prostata-Leiden angewendet. Wissenschaftliche Untersuchungen haben diese Heilwirkung bewiesen. Entzündung von Prostata und Blase werden positiv beeinflußt.
8.5. 2013
Sauerampfer, Bärenklau, Wiesenkerbel, Wicke, Gundelrebe, Giersch, Klette, Beinwell,Knoblauchrauke, Taubnessel.